Ausbildung

Das duale Ausbildungssystem - Nachhaltigkeit im Handwerk

Die Tischlerlehre in Südtirol ist in Form eines dualen Systems aufgebaut. Der Lehrling lernt das Handwerk parallel in der Berufsschule und im Tischlerbetrieb. Auf diese Weise eignet er sich sowohl das theoretische Hintergrundwissen als auch die Erfahrung der Praxis an.

Die duale Unterrichtsmethode vermittelt das Verständnis für Zusammenhänge zwischen Wissen und Anwendung und führt damit zu einer effizienten und ganzheitlichen Arbeitsweise.

Zu den wesentlichen Inhalten der Ausbildung gehören neben Technik und Werkstoff-/Materialkunde auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse wie Arbeitsabläufe, Organisation und Kalkulation/Preisbildung. Die Wirksamkeit der Ausbildung ist an den Ergebnissen internationaler Berufsweltmeisterschaften sichtbar, bei denen die Südtiroler Teilnehmer regelmäßig Platzierungen in den vordersten Reihen erzielen.

Der Tischler lernt nie aus

Eine Tradition bleibt erhalten, wenn sie wächst und dem Neuen eine Grundlage zum Gedeihen bietet. Dazu gehört die Offenheit und Bereitschaft zum ständigen Lernen und zur Innovation. An Südtirols Berufsschulen können sich ausgebildete Tischler weiterbilden und von anerkannten Fachexperten lernen. In der Fertigung und Holzbearbeitung werden Spitzentechnologien angewandt, welche höchste Qualität garantieren.

 

In den Bereichen Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Unternehmensführung entspricht der Standard der Südtiroler Tischlerbetriebe den europäischen Normen.

 

Quellen: Novitas.bz / Die Stube - Ein Platz für alle Tage (Sebastian Marseiler/Hans Gschnitzer/Guido Mangold)